HGV | RFID?
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RFID?

Das Schlagwort der diesjährigen CeBIT lautet RFID (Radio Frequency Identification = Funk-Erkennung). Wenn es nach unzähligen Experten geht, sind die kleinen RFID-Chips aus unserem Alltag bald nicht mehr wegzudenken.

RFID-Chips sind kleine elektronische Bauteile, die Informationen speichern und vor allem per Funk ausgelesen werden können.

Inzwischen kostet ein RFID-Chip etwa 0,3 EUR und sie sind klein genug um Geldscheine oder Papier damit zu versehen oder um sie Tieren oder Menschen unter die Haut zu implantieren.

Anwendung könnten die RFID-Bauteile in nahezu jedem Bereich finden: Geldschein könnten sicherer gemacht werden; Waren können damit gekennzeichnet werden, sodass das Vorbeigehen an einem Sensor zum Bezahlen ausreicht; Menschen können markiert werden, um Türen zu öffnen, Autos zu starten, sich an Computern zu identifizieren, medizinische Daten zu speichern, Arbeitszeiten zu erfassen. So gut viele der Möglichkeiten klingen – für Datenschützer könnten RFID-Chips einen wahren Albtraum bedeuten. Unter anderem sind die Chips so klein, dass der Träger nicht merken muss, dass er beliebig viele Chips bei sich trägt, die alle Informationen per Funk an jeden weitergeben könnte – auch das Auslesen kann ohne Wissen des Trägers geschehen. Damit könnten RFID-Chips den gerne zitierten „Gläsernen Menschen“ komplett machen. Andererseits benötigt man keine RFID-Chips um z.B. zu wissen, wo sich ein Mensch die letzten Tage und Wochen aufgehalten und bewegt hat – vorausgesetzt die entsprechende Person hatte ihr Handy dabei und eingeschaltet…

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