HGV | Deutsche sind nicht mehr Lohn-Spitzenreiter in Europa
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Deutsche sind nicht mehr Lohn-Spitzenreiter in Europa

Die durchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Arbeitskosten liegen inzwischen in rund der Hälfte der alten
EU-Mitgliedsländer höher als in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für
Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) auf Basis neuer Daten des Statistikamts Eurostat.

Die Studie zeigt den größten Unterschied zwischen den Kosten pro Arbeitsstunde in Industrie und der
Dienstleistungesbranche in allen untersuchten Ländern. Während die Kosten bei Dienstleistern in Deutschland deutlich
unter dem Durchschnittspreis der alten EU-Mitgliedsländer liegen, bleiben die Kosten in der Industrie auf Platz zwei
einer eng zusammenliegenden Spitzengruppe.

Durchschnittlich betrugen die Arbeitskosten in der Privatwirtschaft in Deutschland 26,20 Euro pro Stunde (die Lohnnebenkosten wie Sozialabgaben, Steuern, usw. sind dabei schon mit eingerechnet).
Dies ist niedriger als in Dänemark, Schweden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden und Finnland.

Interessantes Ergebnis: In Dänemark, dem Land mit den höchten Arbeitskosten (33,10 EUR) liegt die Arbeitslosigkeit bei nur 4,3%.

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