HGV | WWF warnt vor baldigem Zusammenbruch der Ökosysteme der Erde / Klimaveränderung nicht mehr zu stopp
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WWF warnt vor baldigem Zusammenbruch der Ökosysteme der Erde / Klimaveränderung nicht mehr zu stopp

Die Menschheit zerstört die Natur weltweit im Moment schneller als je zuvor und läßt den Ökosystemen keine Zeit mehr sich zu regenerieren.


Dies ergab die aktuelle Studie der Naturschutz-Organisation WWF „Living Planet Report“. Diese Studie erscheint alle 2 Jahre.


Die Welt erlebe zurzeit „das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier“, sagte der WWF in Frankfurt am Main. Im Zeitraum von 1970 bis 2003 sind alleine ca. 33% der Wirbeltiere unwiederbringlich ausgestorben.


Geht die Verschmutzung und Ausbeutung der Erde im gleichen Maße wie heute weiter, sagt die WWF-Studie einen Kollaps der Ökosysteme der Erde bis spätestens 2050 voraus. Eindrucksvolles Beispiel des WWF: selbst wenn die Menschheit eine 2. Erde zur Verfügung hätte, wären die Möglichkeiten der Nahrungsproduktion, des Ressourcenabbaus und der Regeneration erschöpft.


Zusammen mit den aktuellen Vorhersagen zur Klimaerwärmung des Bundesumweltministeriums, nach der die momentane Klimaerwärmung selbst dann nicht mehr aufzuhalten ist, wenn der Ausstoß von CO2 sofort gestoppt würde, zeichnet sich selbst für die nähere Zukunft ein düsteres Bild ab.


Wie empfindlich und langfristig die Natur auf Eingriffe des Menschen reagiert zeigt auch eine aktuelle Studie der NASA – danach ist das Ozonloch über der Südhalbkugel im Moment so groß wie nie zuvor. Die Fläche in der sich keinerlei Ozon mehr nachweisen läßt entspricht jetzt der Fläche der USA und Rußland zusammen. Aber nicht nur über der Südhalbkugel fehlt der Schutz vor der Krebserregenden UV-Strahlung – auch über der Nordhalbkugel war 2005 die Ozonschicht so dünn wie nie zuvor. Und das alles obwohl die Produktion von FCKW – dem Hauptverursacher der Schädigung der Ozonschicht – bereits 1987 fast weltweit durch das Montrealer Abkommen eingestellt wurde. 


 

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